April 2014 (3/14)

Bewegung in der deutschen Migrations-, Asyl- und Integrationspolitik

03.04.2014

Die Integrationsministerkonferenz, der Staatssekretärsausschuss zur Klärung des Anspruchs auf Sozialleistungen durch EU-Bürger sowie das Innen- und Justizministerium haben Ende März zahlreiche Arbeitsergebnisse und Beschlüsse präsentiert. Für die deutsche Migrations- und Integrationspolitik ergeben sich viele Änderungen, die die gesellschaftliche Teilhabe von Migranten und ihren Nachkommen sowohl befördern als auch behindern werden.

Europawahl 2014: Zulauf bei rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien

03.04.2014

Migration & Bevölkerung widmet sich in den nächsten Ausgaben einigen migrationspolitischen Fragestellungen rund um die Wahlen zum Europäischen Parlament. Diese finden in den EU-Mitgliedstaaten zwischen dem 22. und dem 25. Mai statt. Im Vorfeld der Wahlen verzeichnen Parteien am rechten Rand des politischen Spektrums, die sich gegen Zuwanderung und die Europäische Union positionieren, deutlichen Zulauf.

Ausländeranteil in Deutschland auf Rekordniveau

03.04.2014

Zum Jahresende 2013 lebten mehr als 7,6 Mio. ausländische Staatsangehörige in Deutschland. Dies geht aus Daten des Ausländerzentralregisters hervor, die Anfang März vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich um die höchste erfasste Zahl von ausländischen Staatsbürgern in Deutschland seit der Einführung ihrer Erhebung im Jahr 1967. Hohe Zuwächse waren aus Syrien sowie den mittel- und südosteuropäischen Staaten zu verzeichnen.

Diskriminierung von Migranten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

03.04.2014

Bei der Ausbildungsplatzsuche werden Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland auch bei gleicher Qualifikation benachteiligt. Dies belegen Wissenschaftler des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) erstmals mit statistisch belastbaren Zahlen. Auch andere Untersuchungen bestätigen die Diskriminierung von Minderheiten auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Europa.

Interview: Zwangsarbeit in Deutschland meist unsichtbar

03.04.2014

Seit dem Jahr 2000 umfasst das Übereinkommen gegen Menschenhandel der Vereinten Nationen neben der sexuellen Ausbeutung von Menschen auch Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung. Diese sind seit 2005 auch im deutschen Strafgesetzbuch als Delikte verankert. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind in der Europäischen Union rund 610.000 Menschen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung betroffen. Philipp Schwertmann vom „Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ spricht im MuB-Interview über die Situation in Deutschland.