![[Grafik]](http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/artikel/060104a.gif)
Asylbewerber: 2005 wurden in Deutschland
42.908 Asylanträge gestellt, davon 28.914 Erstanträge. Dies waren
rund 7.217 Anträge weniger als im Vorjahr (14,4 %). Der Trend sinkender
Asylbewerberzahlen hielt damit auch im vergangenen Jahr an (siehe Grafik 1).
Hauptherkunftsländer waren Serbien und Montenegro (19,1 %), die Türkei
(10,2 %) und der Irak (6,9 %). Nach Angaben des Bundesamtes für Migration
und Flüchtlinge entfielen mehr als ein Drittel (36,2 %) aller seit Januar
2005 gestellten Erstanträge auf diese drei Länder.
www.bamf.de
![[Grafik]](http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/artikel/060104b.gif)
Spätaussiedler und ihre Familien:
Im vergangenen Jahr wurden 35.522 Spätaussiedler (inklusive mit einreisender
Familienangehöriger) in der Bundesrepublik aufgenommen. 2004 waren es 59.093.
Damit waren es 2005 23.571 Personen weniger (-40 %). Sowohl beim Zuzug als auch
bei den Antragszahlen hält der stark rückläufige Trend nach Angaben
des Bundesinnenministeriums an (siehe Grafik 2). Die Zahl der Aufnahmeanträge
sank von 34.560 im Jahr 2004 auf 21.306 im Jahr 2005. Nordrhein-Westfalen (7.752),
Bayern (5.274) und Baden-Württemberg (4.494) nahmen die meisten Deutschstämmigen
auf. 99,6 % aller, die 2005 im Rahmen des (Spät)Aussiedlerzuzugs nach Deutschland
kamen, stammen aus dem Gebiet der ehemaligen UdSSR. Nur vereinzelt kamen noch
Personen aus Polen und Rumänien.
www.bmi.bund.de
Neuer Aussiedlerbeauftragter: Seit
1. Februar 2006 ist der aus Sachsen stammende Christoph Bergner (CDU) neuer
Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.
Von Dezember 1993 bis Juli 1994 war er Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.
Seit November 2005 ist er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister
des Innern.
www.aussiedlerbeauftragter.de