Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Maria Böhmer (CDU) und der französische Minister für Chancengleichheit Azouz Begag (parteilos) wollen die Kooperation beider Länder im Integrationsbereich verstärken.
Anlässlich eines Treffens Mitte Februar in Berlin sagte die Bundesintegrationsbeauftragte Böhmer: „Die erfolgreiche Integration von Zuwanderern ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Dies gilt auch im europäischen Kontext.“ Im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation soll eine von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac (UMP) beschlossene Integrationsinitiative umgesetzt werden, die auch für weitere EU-Mitgliedstaaten offen sein soll:
Die deutsche Integrationsbeauftragte und der französische Integrationsminister einigten sich auf verschiedene Projekte, mit denen v. a. die Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation junger Migranten erreicht werden soll: „Jugendliche mit Migrationshintergrund sollen verstärkt im Rahmen von Austauschprogrammen gefördert werden.“ Weitere Schwerpunkte sollen auf dem Erfahrungsaustausch von Stadtteilprojekten und der Förderung von Migrantinnen liegen. Die Projekte werden voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Die Ergebnisse der Integrationsinitiative sollen Anfang 2007 beraten werden, dem EU-Jahr der Chancengleichheit. th
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